Feder & Frame
Animiert, illustriert, inspiriert – Larisa Lauber
Larisa Lauber begann ihre kreative Laufbahn im Animationsfilm und arbeitete viele Jahre an internationalen Kinoproduktionen. Die Erfahrung als Zeichnerin und Character Designerin prägt bis heute ihren lebendigen Stil. Heute schreibt und illustriert sie fantasievolle Kinderbücher - am Liebsten in ihrem Atelier in Berlin.
Mehr über Larisa und ihre Illustrationen:
Aus Larisas Atelier
Auf ein Wort
mit Larisa
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?
Ein typischer Arbeitstag beginnt mit einer Kanne schwarzem Tee, und dann geht es auch schon los! Es wird gezeichnet und gezeichnet. Das ist der schönste Teil des Arbeitstages. Nach 4 Stunden und einer weiteren Kanne Tee gibt es eine Pause, und dann werden Emails beantwortet und alles erledigt, was sich sonst noch auf dem Schreibtisch türmt.
Wie bist Du zu Deinem Job gekommen?
Bevor ich Illustratorin wurde, habe ich einige Schleifen gedreht. Nach meinem Studium im Bereich Design habe ich ein Praktikum bei einem Trickfilmstudio gemacht, wo ich alles Wichtige für meinen jetzigen Beruf gelernt habe. Nach ein paar Jahren als Animatorin wollte ich etwas Neues ausprobieren und habe die ersten Versuche als Illustratorin gestartet. Durch einen glücklichen Zufall habe ich meine tolle Agentin Maria Bogade (Wundergarden.de) kennen gelernt, die mir den Einstieg in den Kinderbuchmarkt ermöglicht hat.
Wie sieht dein Lieblings-Arbeitsplatz aus?
Mein Arbeitsplatz ist sehr schlicht. Ich sitze an einem Schreibtisch mit einem Computer und großem Grafiktablett. Das sind meine Werkzeuge für die Auftragsarbeiten. Alle Illustrationen, von der Skizze bis zum fertig kolorierten Bild entstehen digital. Vor mir ist eine große Pinwand mit Entwürfen zu Figuren, Bildern zur Inspiration und allerlei Notizen.
Was hilft dir, wenn du mal nicht weiter kommst?
Dann mache ich etwas anderes :) Meistens fange ich an, meine eigenen Illustrationen zu machen, die nichts mit meinem Job zu tun haben. Ich zeichne mit Bunt- oder Filzstiften oder Pastellkreiden. Das ist ein schöner Ausgleich zum digitalen Arbeiten und es ist wie eine Lockerungsübung für Hand und Kopf.
Und wer mischt noch mit?

