Hereinspaziert!

Zu Besuch  bei Judith Allert

Judith Allert hat ihre ersten Kinderbücher schon während ihres Germanistikstudiums veröffentlicht. Mittlerweile sind es über 80. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, Hunden, Katzen, Hühnern, Pferden, Wollschweinen und viel Gemüse auf Gut Pusteblume, einem kleinen, kunterbunten Hof in der oberfränkischen Pampa. Ihre Geschichten tüftelt sie am Liebsten gemeinsam mit anderen netten, kreativen Kinderbuchmenschen aus.

Aus Judiths Feder

Eiinige Lieblingstücke aus mehr als 80 Kinderbüchern, die Judith bereits veröffentlicht hat.

Auf ein Wort mit Judith

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Zuallerst - und zwar sehr früh am Morgen - Kaffee im Bett (mitsamt Hunden und Katzen). Dann geht es ab in den Stall. Die Pferde, Schweine und Hühner warten schon auf ihr Frühstück! Dann noch ein Hundespaziergang und dann wird gegrübelt und geschrieben! Vormittags bin ich am Kreativsten. Nachmittags werden Mails und Rechnungen abgearbeitet - und natürlich wird auf dem Hof herum gewurschtelt! Und dann haben auch die lieben Viecher schon wieder Hunger …

Wie bist Du zu Deinem Job gekommen?

Eigentlich wollte ich schon laaaaange Kinderbücher schreiben. Aber wie das oft so ist - man denkt, sowas können nur ie anderen! Während meines Germanistik-Studiums hab ich aber endlich losgelegt. Denn praktischerweise habe ich über einen lieben Prof dessen Frau kennen gelernt. Eine supernette, bekannte (Kinderbuch-)autorin. Sie hat mir bei den ersten Schritten als Newcomerin beigestanden - und so kam alles ins Rollen. 2008 ist mein allererstes Buch erschienen: “Einhorngeschichten”.

Wie sieht dein Lieblings-Arbeitsplatz aus?

Am Allerliebsten arbeite ich zuhause, auf Gut Pusteblume. Im Winter gerne in der Küche neben dem Holzofen. Im Frühling und Herbst im Wintergarten. Und sehr gerne, sobald es warm genug ist, draußen! “Brav” am Schreibtisch sitze ich tatsächlich sehr selten … Auf jeden Fall brauche ich immer mindestens einen Blick ins Freie. Gegen eine Wand schauen könnte ich beim Arbeiten gar nicht.

Was hilft dir, wenn du mal nicht weiter kommst?

Austausch! Mein Mann hat immer ein offenes Ohr, wenn ich feststecke oder mal wieder alles doof finde, was ich gerade geschrieben habe. Auch meine Lektorinnen ziehe ich gerne zur Rate. Oft reicht es schon, die Probleme laut auszusprechen, dann löst sich bei mir der Knoten. Ansonsten tut immer Abwechslung gut. Laptop zu und raus mit und zu den tierischen Familienmitgliedern!

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