Ode an die Lieblings-Buchhandlung

Keine Frage, wir freuen uns riesig, wenn unser Gut Pusteblume-Lädchen ganz oben auf eurer Lieblings-Online-Shop-Liste steht! Aber erstens gibt es bei uns ja bei weitem nicht alle Bücher. (Gerade ja vorallem welche von mir … ;-)) Und weil ich als Bücherliebende sowieso großer Fan richtiger (und richtig guter) Buchhandlungen bin und es ungemein wichtig ist, diese (anstatt der Online-Riesen) zu unterstützen, hier eine kleine Ode an eure Lieblingsbuchhandlung(en)!

Eine Buchhändlerin oder Buchhändler macht nämlich viel, viel mehr als „nur“ Bücher zu verkaufen. Man berät in allen Lesens- und manchmal auch Lebenslagen und ist zudem oft außerhalb der Geschäftsräume in Sachen Leseförderung engagiert.

Was ich hier jetzt aus persönlicher Erfahrung erzähle, könnt ihr natürlich auf die geliebte Buchhandlung eures Vertrauens übertragen. (Auch, wenn ihr die eventuell noch gar nicht kennen gelernt habt, weil ihr bisher vielleicht irrtümlicherweise immer beim großen A bestellt habt. Doch das lässt sich ja – wie praktisch - ganz schnell ändern!)

Da wäre zum Beispiel „Buch und Papier“. Die sind hier um die Ecke von Gut Pusteblume und haben sich schon so manche Male, wenn ich hier in der Gegend gelesen habe, um den Büchertisch gekümmert. Was nach Lesungen übrig ist, landet da auch mal in einem „Judith Allert“-Regal im Laden. (Da bin ich damals schon ziemlich errötet, als ich drüber gestolpert bin). Und erst vor Kurzem hat Bianca Geis mal wieder den Büchertisch für eine öffentliche Lesung hier in meiner Heimatecke bestückt.

Büchertisch in der lokalen Buchhandlung voller Judith Allert-Bücher

Ein supertolles zwei-Frauen-Team steckt hinter der „Bücherstube“ in Regenstauf. Dieses hat mich letztes Jahr eingeladen, um an Schulen im dortigen Umkreis zu lesen - leckeres Abendessen und zauberhafteste Gesellschaft inklusive. Das war sooo nett mit den beiden!
Und dann noch dieses Schaufenster:

Schaufenster der Buchhandlung Bücherstube

Auch Frau Höreth von der Buchhandlung Pelzner ist so eine Buchhändlerin, die einfach nur bezaubert. Sie hat Lesungen an einer Grundschule in ihrem Nürnberger Stadtteil organisiert und (unter anderem) mich auf diese geladen und begleitet - auf ganz einzigartige herzliche Art und Weise. Vielen lieben Dank für alles!

Dann war da noch die “Leseinsel” in Ebern. Ja, leider muss man inzwischen in der Vergangenheitsform sprechen. Schnief. Lange, lange Jahre wurde sie von der lieben und sowas von wuselig-fleißigen Ursula Gräbe betrieben. Mit ihr war ich mehrmals rundherum um Gut Pusteblume vorlesend unterwegs – das letzte Mal in Begleitung von Willy, meinem grasgrünen Flitzer. (Dass Lesungsorte in Fahrradweite sind, das kommt hier in der Pampa wirklich nicht oft vor.)

Frau Gräbe ist inzwischen in Rente und genießt nun (hoffentlich!) die ruhige Zeit, in der sie nur noch für den Privatgebrauch lesen und in ihrem großen Garten wurschteln darf.

Ein toller Laden ist auch die “Neue Collibri Buchhandlung” in Bamberg. Bei Lesungen im Bamberger Raum kommt man oft nicht an ihr vorbei und auch für meine Veranstaltungen hat sie schon oft die Büchertische herbei gezaubert.
Da ich von so einem kein Bild geknipst habe, zeige ich euch einfach meine Bamberger Lieblingskinderbuchmenschen: Die Gruppe 7 (jedenfalls einen Teil davon).

Von links nach rechts:
Iris Birger (Büchereileiterin in Gundelsheim und bald zertifizierte Literaturpädagogin), Christiane Weiß (Büchereileiterin in Bamberg), Herr Taschenbier, Anna Trenkwald (Autorin), Sams Judith, Dagmar Geisler (Illustratorin und Autorin)

Und um nochmal auf den Sinn und Zweck dieses kleinen Beitrags zu sprechen zu kommen:

Wann wart ihr denn das letzte Mal im Buchladen um die Ecke? Zu lange her? Na, dann nichts wie hin! :-)

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Ente gut, alles gut!